Eine Nichtanlage einer oder meherer Zähne gehört zu den häufigeren Anomalien. Neben den oftmals nicht angelegten Weisheitszähnen sind zumeist die 2. unteren Prämolaren (5%) oder die seitlichen oberen Schneidezähne (2%) sowie die 2. oberen Prämolaren und mittleren unteren Schneidezähne betroffen (sogenannte typische Nichtanlagen). Nur selten fehlen 1. prämolaren, Eckzähne oder 1. und 2. Molaren.

Besitzen die Milchzähne noch ausreichende Wurzeln und sind nicht kariös geschädigt, können diese erhalten werden. Alternativ besteht die Moglichkeit die Lücke kieferorthopädisch zu schließen oder sie später implantatprothetisch zu versorgen.