Die Krankenkasse bietet nur die Standardlösung:

Der Gesetzgeber schreibt rechtlich verbindlich vor, dass die gesetzliche Krankenkasse ausschließlich für eine Therapie aufkommt, die ausreichend, wirtschaftlich und zweckmäßig ist. Dies entspricht einer Behandlung mit Standardbrackets (Metall) und genormten Stahlbögen. Auch spezielle Apparaturen, die Behandlungsabschnitte komfortabler und auch ästhetisch anspruchsvoller machen, gehören nicht zur Leistungspflicht der gesetzlichen Krankenversicherung.

Zusatzleistungen müssen privat bezahlt werden:

In der Kieferorthopädie, ähnlich wie beim Zahnarzt, gibt es Behandlungsvarianten, die über das gesetzlich vorgeschriebene ausreichende, wirtschaftliche und zweckmäßige Maß hinausgehen. Es gibt eine Reihe an Möglichkeiten, den Tragekomfort zu erhöhen, die Behandlungszeiten zu verkürzen, schonender und schmerzreduzierter zu arbeiten. Zusätzlich kann die Stabilität des Behandlungsergebnisses länger unterstützt werden oder die Spange einfach nur optisch besser aussehen und somit die Akzeptanz und die Motivation des Patienten gegenüber einer Behandlung erhöht werden.

Während der Behandlung mit einer festen Zahnspange gehören spezielle Hygiene-, Pflege- und Erhaltungsmaßnahmen, wie die professionelle kieferorthopädische Zahnreinigung, bestimmte Fluoridierungsmaßnahmen oder ein Glattflächenschutz ebenfalls nicht zur Leistung der gesetzlichen Krankenkassen und müssen selbst bezahlt werden.