Eingeteilt wird in fünf verschiedene Schweregrade, von 1 (sehr leicht) bis 5 (sehr schwer).

Das KIG-System ist das Ergebnis mehrjähriger Beratungen, in denen die Vertreter der Zahnärzte und die Vertreter der Krankenkassen sich auf Regelungen verständigt haben, mit denen sichergestellt wird, dass die Krankenkassen Kosten nur noch für die Behandlung solcher Kiefer- oder Zahnfehlstellungen übernehmen, die das Kauen, Sprechen und Schlucken in erheblichem Maße beeinträchtigen oder zu beeinträchtigen drohen.

Es besteht keine Leistungspflicht der gesetzlichen Krankenkassen für die Einstufung 1 und 2. Selbstverständlich sind auch diese Behandlungen medizinisch wünschenswert, müssen vom Versicherten aber selbst bezahlt werden. Auf Wunsch erstellen wir einen Kostenvoranschlag, dessen Einhaltung wir zusichern.

Bei einer Einstufung in Grad 3, 4 oder 5 übernimmt die Krankenkasse die Kosten für Leistungen, die „ausreichend, wirtschaftlich und zweckmäßig“ sind. Wir erstellen einen Behandlungsplan, der Ihrer Krankenkasse zur Genehmigung zugeschickt wird.

Bei privat versicherten Patienten ist der Anspruch abhängig vom jeweiligen Versicherungsvertrag. In der Regel werden die gesamten Behandlungskosten übernommen.

Für darüber hinausgehende, sinnvolle Maßnahmen werden für den Patienten individuelle Behandlungsalternativen angeboten, die wir mit den Eltern und dem Patienten abstimmen.