In einigen Fällen ist ein früher Behandlungszeitpunkt sinnvoll, um eine später nur noch deutlich schwieriger oder nicht mehr zu korrigierende Zahn- oder Kieferfehlstellung zu vermeiden.

In vielen Fällen ist ein Behandlungsbeginn während des Seitenzahnwechsels (etwa 9. – 12. Lebensjahr) sinnvoll, da ab diesem Zeitpunkt die Wachstumsphase des Kindes optimal für die Korrektur der Fehlstellung ausgenutzt werden kann.

Prinzipiell sollte behandelt werden, sobald durch die Fehlstellung der Zähne oder eine Fehlfunktion der umgebenden Muskulatur (Zunge, Lippen etc.) die natürliche Gebissentwicklung beeinträchtigt ist.

Nach Abschluss des Zahnwechsels und auch des Wachstums ist die Korrektur einer Zahn- und Kieferfehlstellung meistens noch möglich, jedoch deutlich aufwändiger.